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Die Larchers

„Vom Bauernhaus mit Dorfladen und kleiner Zimmervermietung zum 4-Sterne-Hotelbetrieb. Im Kirchenwirt sind wir seit Generationen daheim. Heute sind es meine Simone mit unseren drei Kindern Adele, Eugen jun., Veit und ich, der Martin Larcher. Die anderen Larchers – wir sind eine große Familie – schauen gerne zu Besuch vorbei und helfen auch mal im Haus mit. Gemeinsam führen wir weiter, was meine Eltern, Rosa und Eugen Larcher, aufgebaut haben: ein Haus der Gastlichkeit.“ (Martin Larcher)

Chronik der Gastlichkeit

1929

Bergführer und Bauer Eduard Larcher heiratet Rosa (geb. Zangerle). Das Paar übernimmt Rosas elterlichen Hof im Dorf Feichten vis-à-vis der Kirche und betreibt neben der Landwirtschaft einen kleinen Dorfladen und beherbergt die ersten Sommergäste. Eduard führt bis zu seinem 76. Lebensjahr seine Sommergäste auf die schönsten Gipfel der Alpen.

1938

Am 21.11.1938 wird Eugen Larcher als fünftes von zehn Kindern geboren.

1961

Der mittlerweile erwachsene Eugen Larcher betreibt den ersten Skilift im Kaunertal am Erspenhang. Bis heute lernen hier viele Kinder ihre ersten Schwünge im Schnee. Im hauseigenen Laden der Larchers werden nun auch Ski verkauft und verliehen.

1967

Am 29.04.1967 heiratet Eugen Larcher seine Rosa (geb. Hafele). Fünf Kinder bereichern die vielen gemeinsamen Jahre: Birgit, Rosmarie, Martin, Bernadette und Kurt.

1968

Die Pension Larcher wächst auf 30 Gästebetten an. Eugen Larcher ist mittlerweile seit einem Jahr Bürgermeister der Gemeinde Kaunertal und soll es für 35 weitere Jahre bleiben. 

1978

Dort, wo sich heute das Restaurant Kiwi befindet, eröffnet die Familie Larcher dem Zeitgeist der schnelllebigen 70er entsprechend erstmals ein Selbstbedienungsrestaurant.

1980

Das Kaunertaler Gletscherskigebiet wird im August feierlich eröffnet. Eugen Larchers Vision wird damit Wirklichkeit. Mit seinem Weitblick und Pioniergeist war er federführend bei der Realisierung, stets unterstützt von treuen Wegbegleitern. Bis 2019 führt er mit viel Herzblut die Geschäfte der Gletscherbahnen.

1982

Die Pension Larcher – zu diesem Zeitpunkt erstmals Kirchenwirt genannt – bietet nach einem weiteren Umbau Platz für 60 Gäste. Der Restaurantbetrieb wird ebenfalls erweitert.

1987

Ein neuer Speisesaal, ganz in heimischer Zirbe, gibt der Kulinarik im Kirchenwirt einen neuen Rahmen. Dass Qualität beständig ist, zeigt die Tatsache, dass sich die Gäste in dieser Räumlichkeit bis heute wohl fühlen.

1994

Im Kirchenwirt wird erneut mit Eifer gebaut. Die Anzahl der Betten wächst auf 100 an. Die Räumlichkeiten werden noch großzügiger und es entstehen Tiefgaragenparkplätze. In diesem Jahr eröffnet auch das Kiwi. Zeitgleich steigt der älteste Sohn Martin voll in den elterlichen Betrieb ein.

2008

Unter der Leitung von Kurt Larcher, dem jüngsten Spross der Familie, hat sich der kleine Familienladen in ein zeitgemäßes Sport- und Modegeschäft verwandelt. Kurt eröffnet unweit des Kirchenwirts ein neues Geschäftslokal und betreibt auch eine Filiale direkt am Kaunertaler Gletscher.

2008

Im Hotel werden im Dezember die Larcher-Lounge und ein Multimediaraum im Bereich des ehemaligen Sportgeschäftes eingerichtet.

2010

Martin Larcher übernimmt den elterlichen Betrieb und führt seitdem mit seiner Simone mit viel Freude und Verantwortung das gemeinsame Lebenswerk der Eltern weiter. 

2013

Im Keller des Hotels entsteht ein moderner Skiraum und ein Kinderspielzimmer. Zudem wird der bestehende Fahrstuhl durch einen 9-Personen-Lift ersetzt, der bis ins Dachgeschoss führt.

2015

Der Kirchenwirt wird ein weiteres Mal ausgebaut und teils völlig neu gestaltet. Das gesamte Dachgeschoss wird neu aufgesetzt. Großzügige Gauben schaffen Platz für gemütliche Zirbenzimmer mit Balkon und eindrucksvollem Panoramablick in die Kaunertaler Bergwelt – und über die Dächer von Feichten. Über 30 Zimmer werden neu und in bester Wohnqualität mit heimischen Holzarten gestaltet. Das Treppenhaus wird so umgestaltet, dass sich die Gäste auf allen Stockwerken barrierefrei bewegen können. Der Hotelbetrieb wird mit 4 Sternen kategorisiert.

Trotz all der Veränderungen und Erweiterungen der letzten Jahrzehnte ist der Anspruch der Kirchenwirt Familie stets der gleiche geblieben: gute Gastgeber und aufmerksam zu sein, zufrieden zu bleiben und dabei die Kirche stets im Dorf zu lassen.

2019

Am 9. November verstirbt unsere Mutter Rosa.
Unsere Familie hat ihren Mittelpunkt verloren. Ein Mittelpunkt der voller Liebe, Güte und Humor und natürlicher Selbstverständlichkeit unsere gemeinsame Zeit geprägt hat.

2020

Wir haben uns - nach 42 Jahren - entschieden uns ganz auf glückliche Hotelgäste zu konzentrieren. Diese tiefgreifende Entscheidung habern wir uns damals nicht leicht gemacht. Es war für uns aber die Zeit gekommen die Betriebsabläufe planbarer für uns und unsere tollen Mitarbeiter zu machen. Natürlich auch damit wir unsere Kinder weiter für das Gastgeber sein begeistern können. Mit den Bauphasen 2013 und 2015 hatten wir bereits begonnen in die Qualität des Hotelbetriebes zu investieren. Der nächste große Schritt sollte mit einer Hotelerweiterung und der Schaffung eines Wellness-Angebotes - durch die Corona-Jahre etwas verzögert - 2025 folgen.

2023

Am 17. April  verstirbt unser Vater Eugen Larcher.
Viele kannten ihn als Gipfelstürmer und Wegbegleiter, kreativen Vordenker und tatkräftigen Gestalter für sein geliebtes Kaunertal. Für uns war er Stütze und Ratgeber, der Fels unserer Familie. Wir sind dankbar für dieses große und bewegte Leben, das wir mit ihm teilen durften. 

2025

Ende Juni bis Weihnachten 2025 wächst der Kirchenwirt um 16 neue Wohlfühlzimmer in den Kategorien "Rosa" (in Eiche) und "Eugen" (in Zirbe). Eine Hommage an unsere Eltern. 

Am Hoteldach verwirklichen wir unseren Traum:
Es ensteht ein SPA mit Panoramasaunen (Bio & Finnisch), Dampfbad, Infrarot, der Skylounge, stilvollen Ruheräumen und Aussichtsterrassen. Das Highlight ist der Infinity-Pool von drinnen nach draußen. Schwimmen direkt neben dem Kirchturm. Das hat was :-)

Im Erdgeeschoss entsteht ein neuer, gemütlicher Speisesaal.
Die E-Lade-Infrastruktur wird mit 11 Ladepunkten realisiert.
Ein Gast hat es so ausgedrückt:
"Der Kirchenwirt ist in der Zukunft angkommen und dennoch ganz Kirchenwirt geblieben". Genau das war unser Ziel.